Faites coup double! Schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe!

 

Wenn Sie sich am Bergischen Kolleg für Französisch entscheiden, können Sie damit einerseits die für das Abitur vorgeschriebenen Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache erwerben, andererseits eine solide Basis für Alltagsgespräche mit unseren Nachbarn und Nachbarinnen im Westen schaffen. Zwei Semester lang wird der Unterricht im Rahmen der Pflichstundenzahl der Einführungsphase mit vier bis sechs Wochenstunden erteilt, im dritten Semester als dreistündiger Grundkurs. Danach ist leider Schluss: Es ist zurzeit am Bergischen Kolleg nicht möglich, Französisch als durchgängigen Grund- oder Leistungskurs der Hauptphase zu wählen.

 

 

Sie haben keine Vorkenntnisse? Pas de problème! Kein Problem!

Unser Lerntempo richtet sich nach den "echten" AnfängerInnen.

Sie haben Vorkenntnisse? Pas de problème non plus! Auch kein Problem!

Dann nutzen Sie die Chance, noch einmal alles in Ruhe aufzufrischen - im Übrigen werden wir Sie als Eisbrecherin, leuchtendes Vorbild oder Hilfssheriff einsetzen!

Sie haben formidable Vorkenntnisse?

Dann entscheiden Sie sich vielleicht doch lieber für die ältere Verwandte des Französischen, nämlich Latein (das Sie außerdem bis zum Abitur belegen können).

 

Seit 2009 benutzen wir ein ganz neues Unterrichtswerk, das speziell für junge Erwachsene an allgemeinbildenden oder berufsbildenden Schulen entwickelt wurde. Sie begleiten eine Clique junger Leute aus Lyon durch deren Alltag, suchen mit ihnen Praktikumsplätze, erleben den ersten Tag in der Ausbildung, teilen Lust und Frust des Lebens in einer WG. Sofort anwendbare Redemittel und Lerntipps wollen Ihnen den Einstieg erleichtern. Die vier Grundfertigkeiten Sprechen, Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben werden gleichmäßig trainiert. Das Lehrwerk bietet Ihnen mit einer CD im MP3-Format und einer CD-ROM viele Möglichkeiten selbständigen Trainings.

 

Am Anfang brauchen Sie als Erwachsene vielleicht etwas Mut, sich in die Sprache mit ihrer besonderen Musikalität hineinfallen zu lassen, ohne all das, was Sie da vom ersten Tag an hören und sprechen, sofort systematisch einordnen oder vernetzen zu können; aber peu à peu wird sich das ändern, nach und nach, versprochen! Da wie in den anderen Sprachen auch Klausuren geschrieben werden, geht es nicht ohne Vokabellernen, grammatische Strukturen und Augenmerk auf Sprachrichtigkeit.

 

Und was können Sie nach eineinhalb Jahren?

Sich bei den netten Mitarbeitern eines Hostels in Paris vorstellen, die französische Arbeitskollegin nach ihrer Arbeit und ihren Hobbys fragen, sich in Marseille nach dem Weg zum Bahnhof erkundigen, ohne nur Bahnhof zu verstehen, allen mitteilen, dass Sie gut drauf sind oder dass alles schief läuft und sie gleich die Krise kriegen, berichten, was Sie am Vortag so alles geleistet haben, erzählen, wie es früher bei den Großeltern zuging, gefragt oder ungefragt gute Ratschläge geben und Pläne für die Zukunft schmieden. Nebenbei lernen Sie Frankreich und die Frankophonie etwas kennen.

 

Dies alles entspricht dem Niveau A 1 / A 2 des europäischen Sprachstufen-Systems.

C'est déjà pas mal, hein? Das ist doch schon mal nicht übel, oder? Um sprachlich weiterzukommen, könnten Sie z.B. später einen Kurs A 2 oder B 1 bei einer anderen Bildungseinrichtung für Erwachsene belegen - der Übergang dürfte problemlos sein.

Annette Evang

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